Kanzlei Lützow
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ERBRECHT - ”Was du ererbt von Deinen Väter hast, Erwirb es, um es zu besitzen” (Faust)

I. In den nächsten Jahren steht jährlich bei fast 80 000 Familienunternehmen mit knapp 1 Million Mitarbeitern der Unternehmensübergang an. Eine gut durchdachte Nachfolgeplanung im Familienunternehmen ist notwendiger denn je. Dies wird zwar zunehmend erkannt, dennoch versterben auch heute noch etwa 30 % aller Unternehmer ohne Testament. Das führt nicht selten zur Unternehmenskrise: Jährlich müssen ca. 6 000 Familienunternehmen ihre Pforten schließen, weil die Nachfolge gar nicht oder nicht eindeutig geregelt ist.

Den Ausweg bietet eine frühzeitig und kompetent betriebene Unternehmensnachfolgeplanung, die der unternehmerischen und familiären Bedeutung des Vorganges gerecht wird.

Doch auch im privaten Bereich fehlt es immer noch an einem entsprechenden ”Problembewußtsein”. Eine Million Erbfälle gibt es allein hier, pro Jahr in Deutschland. Der Wert einer Erbschaft beträgt dabei im allg. Durchschnitt ca. 100.000,-- Euro. Für den Zeitraum 2000 bis 2005 wird prognostiziert, dass die unvorstellbare Summe von ca. 1,6 Billionen Euro vererbt wird. Trotz dieser gewaltigen Dimension lässt sich leider auch hier nur ein geringer Teil der Erblasser fachkundig beraten. Nur jeder Fünfte verfasst überhaupt ein Testament. Von den (eigenhändig) verfassten Testamenten sind zudem ein Großteil inhaltlich unklar und zweideutig oder gar gänzlich (form-) unwirksam. Nur etwa 4 % aller Testamente entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Bei sieben von zehn, durch Tod beendeten Ehen, überlebt die Ehefrau.

Erbregelungen sind grundsätzlich komplex. In der Praxis werden sie aber leider häufig verdängt oder es kommt zu handgestrickten Lösungen mit nachteiligem Ausgang für die Beteiligten.

Vermeiden Sie dies!

Egal, ob Sie ein kleineres Privatvermögen oder gar ein größeres Betriebsvermögen übertragen wollen. Die gesetzliche Erbfolge ist zumeist die schlechteste Alternative; allenfalls der Staat freut sich hier über die anfallende Erbschaft-/Schenkungssteuer. Der Fortbestand eines Betriebes kann hierdurch ggf. ernsthaft gefährdet werden.Es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten eine Erbfolge oder auch eine vor- weggenommene Erbfolge zu regeln. Angefangen von einem Ehegattentestament, z.B. als sog. ”Berliner Testament”, über ein Einzeltestament mit Teilungsanordnungen oder Anordnungen einer Vor-/Nacherbschaft, Anordnungen von Vermächtnissen und/oder Auflagen, Anordnung einer Testamentsvollstreckung, Abschluss eines Erbvertrages usw., gibt es eine ganze Facette von Möglichkeiten. Auch steuerliche Gesichtspunkte, über die Erbschaft- und Schenkungssteuer hinaus, dürfen nicht unberücksichtigt bleiben.

Herr Rechtsanwalt Hans-Peter Lützow ist Mitglied in der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge und mit der ”Erbrechtsmaterie” bestens vertrau. Er wird Sie gerne umfassend beraten und mit Ihnen bestmöglichste Erbfallregelungen ausarbeiten.




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